BIOGRAFIE

Die amerikanische Pianistin Nina Tichman ist Gewinnerin wichtiger Wettbewerbe (Busoni, Mendelssohn, Casagrande). Mit der großen Bandbreite ihres Repertoires begeistert sie ihre Zuhörer immer wieder aufs Neue. Nach ihrem Debut als Siebzehnjährige mit Beethovens Fünftem Klavierkonzert ist die renommierte Künstlerin in den musikalischen Zentren der Welt wie Carnegie Hall, der Kölner Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus und dem Salzburger Festspielhaus aufgetreten. Sie hat u.a. mit Dirigenten wie Moshe Atzmon, Leon Barzin, Aaron Copland, Dmitri Kitaenko und Louis Langrée und mit Orchestern wie den Bamberger Sinfonikern, den Sinfonieorchestern der Bayerischen, Hessischen und Norddeutschen Rundfunkanstalten, dem Orchester in Baltimore und dem St. Louis Sinfonieorchester musiziert. Fernsehen und Rundfunk auf fünf Kontinenten widmeten ihr ausführliche Porträts.
Nina Tichmans Diskographie umfasst Werke von Bartók, Beethoven, Copland (Gesamtklavierwerk), Chopin, Corigliano, Debussy (Gesamtklavierwerk), Fauré, V.D. Kirchner, Mendelssohn, Penderecki und Reger.  Als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin gastiert sie bei internationalen Festivals wie Marlboro, Tanglewood, International Musicians Seminar in Prussia Cove, Styriarte, Frankfurt Feste, Rheingau Musikfestival u.v.a.  Konzerttourneen in den letzten Jahren führten sie nach China, Japan, Südostasien, Griechenland, Israel, Mexiko, Neuseeland, Nordamerika, in die Türkei sowie in fast alle europäische Länder. 
2001 gründete Nina Tichman zusammen mit Ida Bieler und Maria Kliegel das Xyrion Trio. Das Ensemble wurde für die Interpretation der gesamten Klaviertrios von Beethoven (auf CD bei Naxos) von der Kritik  –  Zitat: „brodelndes Temperament und ausgereifte Gestaltungskraft” – enthusiastisch gefeiert. 

2016 übernahm Nina Tichman die künstlerische Leitung der Andernacher Musiktage auf Burg Namedy.  Das exklusive dreitägige Festival zeichnet sich durch innovative Programme mit Abwechslungsreichen kammermusikalischen Besetzungen aus.  Themen der letzten jahren waren z.B. „Brahms, der Janusköpfige?“, „Slavisch-ungarische Rhapsodie“, „Große Vorbilder – et un petit divertissement“.

Nina Tichman graduierte an der Juilliard School, die ihr wegen „herausragender musikalischer Leistungen“ den Eduard-Steuermann-Preis verlieh. Sie ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik in Köln und hat Meisterkurse in Amherst College, Princeton University, IKIF in New York, an der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano und am Mozarteum in Salzburg gehalten. Sie ist Jurorin bei namhaften internationalen Wettbewerben wie European International Piano Competition (Bremen), Rachmaninov Competition (Bonn), Aschenbrenner Wettbewerb (Köln) und Busoni Wettbewerb (Bozen).

Höhepunkte der Saison 2015/16 waren u.a. Konzerte in Hunter College, New York, sowie Konzerte und Meisterkurse in Italien, Deutschland (u.a. Hamburg Laeiszhalle) und Nordamerika.   Für 2016/17 sind Auftritte mit den letzten drei Schubert-Sonaten und den letzten drei Beethoven-Sonaten geplant, außerdem viele Kammermusikprojekte und Meisterkurse in USA, Italien und China.